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Bauchbinden Zigarrenringe Cigarrings Sigarrings Vitolas Anilhas

In Rostock findet dieses Jahr wieder ein Tauschtag am 22.09. und am 23.09 2017 statt.

Näheres gibt es unter dem Link, bzw. auch von mir.


Zigarrenringe, auch Bauchbinden genannt

 

Auf diesen Internetseiten hier wird die Zigarrenring Sammlung meines verstorbenen Vaters zu sehen sein. Im Laufe der nächsten Wochen werde ich die ca. 100 Ordner einscannen.

Die letzte bekannte Liste ist hier zu sehen.

Die Übersetzung hab ich mit Google gemacht. Sollte das in den jeweiligen Sprachen grammatisch grausam klingen, würde ich mich freuen, wenn sich jemand finden würde, mir dies kostenfrei richtig zu übersetzen.

Für Hinweise, Vorschläge usw. kann man mir über Kontakt auch eine eMail schicken. Für einen netten Kommentar kann auch die Kommentarfunktion verwendet werden. Die ersten Ordner sind nun eingescannt. Auf der Galerie Seite hab ich verschiedene Variationen der Betrachtung installiert. Welche sind die besten? Würde mich über eine Rückmeldung über Kontakt oder Kommentar freuen.

Ralf Schulz


Allgemeines zum Sammeln von Bauchbinden

 

Die Bauchbinde (Zigarrenbauchbinde, Zigarrenring, Ring, Banderole, cigar band, anilla, vitola) ist ein schmaler Papierstreifen, der in der Nähe des Zigarrenkopfes um die Zigarre gewickelt ist. Die klassische Bauchbinde hat ein mehr oder weniger kreisförmiges, ovales oder rechteckiges Mittelstück, in welchem die unterschiedlichsten Motive dargestellt sein können, und das ihr den Charakter eines Siegelrings verleiht. Die Bauchbinde ist also gewissermaßen das "Etikett" einer Zigarre.

Über die Erfindung der Bauchbinde gibt es mehrere Legenden und Theorien:
Katharina die Große, russische Zarin im 18. Jahrhundert, soll Zigarren geraucht haben, die sie zuvor mit einem Seidenband umwickelt hatte, um ihre weißen Handschuhe vor den Tabakflecken zu schützen.
Aus dem gleichen Grund sollen Londoner Dandies das Ende ihrer Zigarren mit Papier umwickelt haben.
Gegen 1850 legte der holländische Händler Gustav Bock als erster einen Ring aus Papier um die von ihm aus kubanischem Tabak produzierten Zigarren, um sie von den Produkten seiner Konkurrenten abzuheben. Wenngleich diese Ringe anfangs aus einfachem weißen Papier bestanden, so ist Gustav Bock doch als der eigentliche Erfinder der Bauchbinde anzusehen.
Ein wenig später begann ein deutsches Unternehmen, Ringe um all seine Zigarren zu legen, um die einzelnen Produkte voneinander zu unterscheiden.
Dieser Gebrauch verbreitete sich ziemlich rasch. Die Zigarrenhersteller bemühten sich nun, die Aufmerksamkeit der möglichen Kunden auf sich zu lenken, indem sie ihre Produkte mit Ringen versahen, welche die Besonderheiten des jeweiligen Herstellers bzw. seiner Produkte ausdrückten. Etwa ab 1870 wurden die Zigarren nun in aller Regel mit Ringen = Bauchbinden versehen.
 Sehr bald entstanden zahlreiche Serien von Bauchbinden, die mit viel künstlerischem Geschick und Sorgfalt gestaltet wurden. 

Durch die Verbesserung des Design, der farblichen Gestaltung und der Wahl der Motive wurden solcherart Bauchbinden auch bald zu Objekten von Sammlern, zunächst vor allem in den USA, später dagegen überwiegend in Europa. Die Zigarrenhersteller wiederum reagierten auf diese Entwicklung sehr schnell durch die Herausgabe ganzer Serien von Bauchbinden. Jedoch die meisten dieser "Zigarrenringe" haben in Wirklichkeit niemals eine Zigarre geziert – sie waren und sie sind reine Sammelobjekte.

Aus der Sicht des Sammlers unterscheidet man heute folgende Arten von Bauchbinden:
classic bands – ältere Bauchbinden, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts herausgegeben wurden.
factory bands – Bauchbinden, die von verschiedenen Zigarrenherstellern gedruckt und auf ihren eigenen Zigarren verwendet wurden ( im Unterschied zu solchen Bauchbinden, die von Druckereien für verschiedene Zigarrenhersteller gedruckt wurden ).
publicity bands – Bauchbinden, die gezielt bestimmte Ereignisse, Klubs, Organsisationen, Produkte und Ähnliches bewerben.
series bands – Bauchbinden, die als komplette Serien zu einem bestimmten Thema herausgegeben wurden; sie können aus Dutzenden von Bauchbinden bestehen, mit jeweils unterschiedlichen Motiven zum gleichen Thema.


Das Sammeln von Bauchbinden wird als Vitolphilie bezeichnet, gebildet aus dem spanischen
Wort "vitola" = "Binde" und dem griechischen Wort "philie" = "Vorliebe". Es existieren Klubs und Vereinigungen von Sammlern; über die Anzahl der Sammler von Bauchbinden gibt es allerdings keine verlässlichen Angaben. Man findet aber auch Websites, die sich mit dem Sammeln von Bauchbinden und verwandten Objekten befassen; siehe "Links".

Die o.g. Erleuterung ist eine genehmigte direkte Übernahme von www.Mykothek.de. Es wird aber keine Gewähr übernommen, das alles korrekt ist. Vielen Dank dafür!


Letzte Änderung: Tuesday, 01.08.2017 |     | Erstellt von Ralf Schulz und TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Schkopau